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NRW

Busse fahren sich in Kirmes-Sperren fest: Polizeieinsatz

Freizeit

Freitag, 12. Juli 2019 - 19:32 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Die Anti-Terror-Sperren der Düsseldorfer Kirmes haben zum Start am Freitag für Probleme gesorgt: Ein Reisebus und ein Bus der Rheinbahn fuhren sich zwischen Betonpollern auf der Oberkasseler Brücke fest und mussten von der Polizei jeweils rückwärts zurück auf die andere Rheinseite begleitet werden. Die Ursache für die Probleme blieb zunächst unklar - die Sperren gab es bereits in den Vorjahren.

Ein Bus der Rheinbahn führt sich zwischen Betonpollern auf der Oberkasseler Brücke fest. Foto: Christine Wolff-Auster

Nach Angaben der Polizei musste zunächst um 16.59 Uhr ein Reisebus unter Begleitung von Einsatzkräften rückwärts über die Brücke fahren. Gegen 17.00 Uhr fuhr sich ein leerer Bus der Rheinbahn fest, der laut dem Unternehmen auf dem Weg zum Betriebshof war. „Wir haben über die Leitstelle noch einmal alle Fahrer informiert, dass sie während der Kirmes nicht über die Brücke fahren“, sagte eine Sprecherin. Eine reguläre Buslinie fahre ohnehin nicht über die Strecke.

Die Düsseldorfer Kirmes gehört mit der Cranger Kirmes in Herne zu den größten Volksfesten in NRW. In der Landeshauptstadt werden auf der Festwiese im linksrheinischen Stadtteil Oberkassel bis zum übernächsten Sonntag (21. Juli) laut Stadt rund 4 Millionen Besucher erwartet. 300 Schausteller sind den Angaben zufolge bei der „Größten Kirmes am Rhein“ dabei.

Nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt im Jahr 2016 waren die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt worden. Die Zufahrten Richtung Kirmesgelände sind mit versetzten Pollern gesichert, um Lkw auszubremsen.

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