NRW

CDU-Fraktionschef gegen Automatismus bei Lockdown-Öffnungen

Gesundheit

Freitag, 19. Februar 2021 - 10:24 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Köln. Bei der Frage der Öffnungen im Corona-Lockdown ist CDU-Landtagsfraktionschef Bodo Löttgen gegen einen Automatismus. „Das ist ja so wie ein Busfahrplan, das heißt, ich kann die nächste Station sehr genau beschreiben. Was ich nicht will, ist ein Automatismus, der sagt, ab dem Wert X passiert dieses und jenes“, sagte Löttgen am Freitag in einem Interview von WDR5. Er sprach sich damit gegen ein verbindlichen Stufenmodell für weitere Öffnungen aus.

Bodo Löttgen (CDU) spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild

NRW gehe nach einer genau beschriebenen Schrittfolge vor, was etwas anderes sei als ein verbindlicher Stufenplan. „Wir haben definiert, der nächste Schritt ist der eingeschränkte Regelbetrieb in der Kita und ein abgewogenes Wiederöffnen in den Schulen mit Wechselunterricht, mit Präsenzunterricht für die Abschlussklassen, damit auch Prüfungen weiterhin einen Wert haben, erläuterte Löttgen.

„Und jetzt müssen wir schauen, welches Ergebnis bringt diese Öffnung für uns, und erst danach kann man den nächsten Schritt, der allerdings auch schon beschrieben ist, tatsächlich auch vollziehen.“ Erst einmal gehe es um Bildungschancen. Anschließend, wenn das funktioniere, und wenn die Inzidenzzahlen sich nicht dramatisch veränderten, könnten die nächsten Schritt gegangen werden, Öffnung von Friseuren und Einzelhandelsgeschäften unter Hygiene-Auflagen.

© dpa-infocom, dpa:210219-99-506773/2


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