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NRW

CO2-Klage gegen RWE: Etappensieg für peruanischen Bauern

Prozesse

Montag, 13. November 2017 - 16:09 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Hamm.

Demonstranten stehen vor dem Oberlandesgericht in Hamm mit einem Plakat. Foto: Guido Kirchner

Der peruanische Bauer Saúl Luciano Lliuya hat bei seiner Klage gegen den Energiekonzern RWE vor dem Oberlandesgericht Hamm einen Etappensieg errungen. Anders als das Landgericht Essen in der ersten Instanz hält das OLG einen zivilrechtlichen Anspruch des Klägers grundsätzlich für möglich. Zu prüfen sei nun, ob der Kläger in einem zweiten Schritt beweisen kann, dass speziell die Emissionen der Kohlekraftwerke von RWE für den Klimawandel in den Anden mitverantwortlich sind, sagte der Vorsitzende Richter Rolf Meyer in der mündlichen Verhandlung am Montag zum Auftakt. Der peruanische Bauer hatte von RWE verlangt, 0,47 Prozent der Kosten für Schutzmaßnahmen für sein Haus und sein Dorf zu übernehmen. Sein Dorf in den südamerikanischen Anden ist durch Fluten eines abtauenden Gletschers gefährdet, für die der Kläger RWE mitverantwortlich macht.


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