NRW

Christkind beantwortet mehr als 130.000 Briefe

Donnerstag, 22. Dezember 2022 - 06:20 Uhr

von dpa

© Oliver Berg/dpa/Archivbild

Endspurt in der Christkind-Postfiliale in Engelskirchen: Kurz vor Heiligabend hat das Christkind dort nach wie vor reichlich zu tun. In den vergangenen Wochen seien mehr als 130.000 Wunschzettel von Kindern aus aller Welt eingegangen - „und es kommen immer noch welche an“, sagte eine Sprecherin der Deutschen Post. Noch bis Freitag seien die 17 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bei der Arbeit, um die Zuschriften zu beantworten.

Die Briefe kamen den Angaben nach aus 48 Ländern - unter anderem aus Neuseeland, Australien, Argentinien und Indien. Allein aus Taiwan trudelten mehr als 3000 Zuschriften ein. Das Christkind antwortete in zwölf Sprachen. In Deutschland gibt es insgesamt sieben Weihnachtspostämter.

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Auf vielen Wunschzetteln stehen den Angaben nach Klassiker wie Puppenzubehör, Lego, Einhörner, Fahrräder, echte Schminke, Kuscheltiere, Baukräne, Fußballschuhe oder Bälle. Zahlreiche Kinder wünschen sich jedoch auch Frieden oder mehr Zeit mit der Familie. Manch kurioser Wunsch bringt die Helfer zum Schmunzeln. So wünschte sich ein Mädchen „Haare für meinen Opa, damit der keine Glatze hat“.

Viele Briefe sind liebevoll bemalt, oder Kinder legten etwas Gebasteltes bei, wie die Sprecherin sagte. Auch neugierige Fragen würden gestellt - allen voran das Rätsel, wie das Christkind es schafft, an Heiligabend alle Geschenke gleichzeitig zu verteilen.


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Ein auf dem Gleisbett festgefahrener Kleinbus ist in Minden vom einem Güterzug erfasst worden. Die 60 Jahre alte Fahrerin habe auf einer parallel zu den Bahnschienen verlaufenden Straße parken wollen und sei dabei versehentlich auf die Gleise gelangt, teilte die Polizei am Freitag mit. Die Frau habe sich dann entschlossen, Hilfe zu holen. „Bei ihrer Rückkehr musste die Mindenerin mit Erschrecken feststellen, dass es bereits zu einem Unfall mit einem Zug gekommen war“, hieß es in der Mitteilung der Polizei.