NRW

Corona lässt Steuereinnahmen der NRW-Kommunen einbrechen

Kommunen

Dienstag, 23. März 2021 - 09:45 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Düsseldorf. Die Corona-Pandemie hat ein tiefes Loch in die Kassen der nordrhein-westfälischen Kommunen gerissen. Ihre Gewerbesteuereinnahmen brachen im vergangenen Jahr um fast ein Fünftel ein, wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte. Insgesamt nahmen die 396 Kommunen im Land rund 10,2 Milliarden Euro an Gewerbesteuer ein. Das waren 2,6 Milliarden Euro oder 19,8 Prozent weniger als 2019.

Euro-Banknoten liegen übereinander gestapelt. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Die höchsten Rückgänge gegenüber dem Vorjahr hatten Düsseldorf mit einem Minus von 275 Millionen Euro und Köln, wo die Einnahmen um 272 Millionen Euro sanken. Den größten Zuwachs verzeichneten die Städte Euskirchen mit plus 24 Millionen Euro und Rheda-Wiedenbrück mit plus 15 Millionen Euro.

Die relativen Gewerbesteuereinnahmen klaffen weit auseinander. Monheim am Rhein nahm pro Einwohner fast 4000 Euro ein, in der Ruhrgebietsstadt Gelsenkirchen waren es nicht einmal 80 Euro. Monheim hat zusammen mit Leverkusen mit 250 Prozent auch den landesweit niedrigsten Gewerbesteuersatz. Spitzenreiter sind Mülheim an der Ruhr und Oberhausen mit jeweils 580 Prozent.

© dpa-infocom, dpa:210323-99-933426/2

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