NRW

Coronavirus: Immer mehr Busse mit versperrtem Vordereingang

Gesundheit

Freitag, 13. März 2020 - 12:30 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Solingen/Dortmund. Immer mehr Nahverkehrsunternehmen in Nordrhein-Westfalen sperren wegen des Coronavirus bei Linienbussen die vordere Tür und richten einen Mindestabstand zum Fahrer ein. Fahrgäste sollen die hinteren Türen benutzen. Ein Ticketkauf beim Fahrer ist bis auf weiteres nicht möglich.

Ein Linienbus fährt über eine Straße (Aufnahme mit langer Belichtungszeit). Foto: Marcel Kusch/dpa/Archivbild

Bei einer stärkeren Ausbreitung des Virus soll dies helfen, das Fahrpersonal zu schützen und den Betrieb des öffentlichen Verkehrs aufrechtzuerhalten, teilten etwa die Stadtwerke Solingen mit. Auch die Wahrscheinlichkeit der Übertragung für die Fahrgäste solle damit minimiert werden, betonten die Stadtwerke Dortmund DSW21. In Münster ist solch eine Regelung seit Donnerstag in Kraft. In weiten Teilen des Ruhrgebiets wie etwa in Dortmund, Duisburg, Bochum und Essen sowie in Wuppertal soll dies ab Samstag gelten.

„Die Ticketpflicht ist dadurch selbstverständlich nicht aufgehoben“, hieß es am Freitag bei den Stadtwerken Dortmund DSW21. Fahrgästen ohne Abo werde empfohlen, Tickets über das Handy zu kaufen oder an einem Ticketautomaten.

Nach Angaben der Stadtwerke Münster haben Nahverkehrsbetriebe unter anderem in der Schweiz, in Berlin und weiteren Großstädten schon ähnliche Maßnahmen getroffen.

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