DFB-Sportgericht weist weiteren Einspruch von Münster zurück

dpa Münster. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) hat einen weiteren Einspruch von Drittliga-Absteiger Preußen Münster zurückgewiesen. Der Einspruch gegen die Spielwertung der Begegnung am 1. Juli gegen den SV Meppen (0:3) sei „unbegründet“, entschied das Sportgericht am Freitag.

In den vergangenen Wochen hatte das Sportgericht bereits Münsters Einsprüche gegen die Wertungen der 2:3-Niederlage beim FC Bayern München II sowie der beiden 0:1-Niederlagen beim Chemnitzer FC und bei Eintracht Braunschweig abgeschmettert. Zudem hatte das DFB-Bundesgericht am Donnerstag die Verwaltungsbeschwerde der Westfalen gegen die Ansetzung der Spieltage 35 bis 38 der 3. Liga als unbegründet zurückgewiesen.

Münster hatte seine Einsprüche gegen die Spielwertungen damit begründet, dass die Austragung der Partien wegen der unterschiedlichen Vorbereitungszeiten der Beteiligten nach der Corona-Pause gegen die Grundsätze des Fair Play und der Chancengleichheit verstoßen habe.

Die Münsteraner prüfen nach dem abgewiesenen Widerspruch des DFB-Bundesgerichts den Gang vor ein ordentliches Gericht. „Als Club hatten wir uns von Anfang an die Möglichkeit von Rechtsmitteln vor einem Zivilgericht offengehalten, da nicht davon auszugehen war, dass wir vor der Sportgerichtsbarkeit des DFB erfolgreich sein werden“, hatte der Club mitgeteilt. Vereinspräsident Christoph Strässer sagte: „Ich persönlich werde dafür plädieren, zumindest ein Verfahren als Musterprozess vor ordentlichen Gerichten weiterzubetreiben.“