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NRW

DFB bestimmt mögliche EM-Spielorte

Fußball

Donnerstag, 14. September 2017 - 15:22 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Der Deutsche Fußball-Bund gibt bekannt, wo im Jahr 2024 Spiele der Europameisterschaft stattfinden sollen. NRW-Bewerber sind Köln, Mönchengladbach, Düsseldorf, Dortmund und Gelsenkirchen. Mindestens ein Standort scheidet aus.

Die Stadtoberhäupter und Fußball-Fans aus Köln, Mönchengladbach, Düsseldorf, Dortmund und Gelsenkirchen blicken am Freitag voller Spannung nach Frankfurt am Main. Dort entscheidet das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) darüber, welche zehn Städte im Jahr 2024 Austragungsorte der Europameisterschaft sein sollen. Insgesamt 14 Kommunen mit ihren Arenen haben beim Verband ihre Bewerbungsunterlagen eingereicht.

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Dem Vernehmen nach gilt das Dortmunder Stadion, mit 81 360 Plätzen die größte Fußballarena Deutschlands, als gesetzt. Auch Köln und Gelsenkirchen sollen gute Chancen haben. In Mönchengladbach und der Landeshauptstadt Düsseldorf herrschen vor der DFB-Entscheidung, die gegen 13.00 Uhr publik werden soll, Hoffen und Bangen.

Der DFB hat ein faires und transparentes Auswahlsystem ins Leben gerufen. Man habe den Anspruch, diese Bewerbung so vorbildlich zu gestalten, wie es das noch nie gegeben habe, kündigte DFB-Präsident Reinhard Grindel vor der Kür der zehn möglichen EM-Stadien an. Bei der Auswahl aus den 14 Kandidaten sollen ausschließlich technische Daten den Ausschlag geben.

Außer den fünf NRW-Bewerbern stehen Berlin, Bremen, Frankfurt/Main, Hamburg, Hannover, Leipzig, München, Nürnberg und Stuttgart zur Auswahl. In diesen Städten sollen in sieben Jahren bei einer erfolgreichen DFB-Kandidatur die Endrundenspiele stattfinden.

Die erfolgreichen Zehn dürfen aber nicht automatisch darauf setzen, dass dort tatsächlich gespielt wird. Denn außer Deutschland hat sich auch die Türkei um die EURO 2024 beworben. Die Europäische Fußball-Union UEFA entscheidet im September 2018 über die Vergabe.


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