Demonstrationen von Fridays for Future in mehreren Städten

dpa/lnw Köln. Klimaaktivisten von Fridays for Future haben am Freitag in mehreren nordrhein-westfälischen Städten demonstriert. Die Bewegung hatte zum siebten „globalen Klimastreik“ aufgerufen, um mehr Tempo im Kampf gegen den Klimawandel zu fordern. Im Münster etwa beteiligten sich nach Angaben von Veranstalter und Polizei 2000 Menschen an einer Fahrraddemo durch die Stadt. In Köln protestierten jeweils bis zu 250 Menschen an sechs Plätzen mit Plakaten oder Straßenkreidebildern. Auf Schildern hieß es unter anderem „Wir sind jung und brauchen die Welt“.

Demonstrationen von Fridays for Future in mehreren Städten

Eine Teilnehmerin des Globalen Fridays for Future Streiks demonstriert mit einem Plakat "KlimaKrise? Jetzt handeln!". Foto: Andreas Arnold/dpa/Symbolbild

In Bonn zogen Demonstranten in zwei Aufzügen zur Hofgartenwiese. „Alles läuft coronakonform ab“, sagte ein Polizeisprecher. In Essen fuhren laut Polizei etwa 300 Teilnehmer mit Fahrrädern durch die Straßen. Auch in anderen Städten waren Fahrraddemos geplant. Insgesamt waren in mehr als 200 deutschen Städten Demonstrationen angekündigt.

In Köln blockierten etwa ein Dutzend Mitglieder der Aktionsgruppe „Zukunft statt Auto“ eine Hauptstraße, um so für eine autofreie Innenstadt zu demonstrieren, wie eine Sprecherin mitteilte. Nach Angaben der Polizei hatten sich acht Personen auf der Fahrbahn aneinandergekettet, zwei weitere seilten sich von einer Brücke ab. Der Rheinufertunnel war mehrere Stunden lang gesperrt.

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