NRW

Deutlich weniger Masernfälle in NRW

Gesundheit

Dienstag, 8. Januar 2019 - 05:41 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Berlin/Düsseldorf. Fieber, Husten, Hautausschlag - Masern sind sehr ansteckend und können in seltenen Fällen zur ernsthaften Bedrohung vor allem für Erwachsene werden. Im abgelaufenen Jahr gab es aber deutlich weniger Fälle.

Ein Impfpass mit einem Kreuz bei Masern ist zu sehen. Foto: Marius Becker/Archiv

In Nordrhein-Westfalen sind 2018 deutlich weniger Menschen an Masern erkrankt als im Jahr zuvor. Bis einschließlich der 50. Kalenderwoche seien 209 Fälle bekannt geworden, sagte Susanne Glasmacher vom Robert-Koch-Institut in Berlin. Im gesamten Jahr 2017 waren es dagegen 520. Mehr als die Hälfte aller Masernerkrankungen in NRW im vergangenen Jahr gab es in Köln: 107. Ein weiterer Schwerpunkt lag mit 36 Erkrankungen in Duisburg.

Masern sind sehr ansteckend und gehen zunächst mit grippeähnlichen Symptomen wie Fieber und Husten, später auch mit einem charakteristischen Hautausschlag einher. Die Infektion schwächt das Immunsystem und kann in sehr seltenen Fällen auch tödlich enden.


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.