Deutsche Stahlproduktion im März um 10 Prozent gesunken

dpa Düsseldorf.

Die Stahlproduktion in Deutschland ist im März stark zurückgegangen. Die Hüttenwerke erzeugten knapp 3,3 Millionen Tonnen Rohstahl. Das waren 10,4 Prozent weniger als im gleichen Monat des vergangenen Jahres, wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl am Donnerstag mitteilte. Damit seien erste Auswirkungen der Corona-Krise in der Stahlindustrie bereits deutlich sichtbar geworden. Die Stahlindustrie hatte schon vor Beginn der Corona-Krise unter der schwachen Autokonjunktur gelitten. Im gesamten ersten Quartal 2020 lag die erzeugte Stahlmenge um 5,6 Prozent unter dem Vorjahreswert.