NRW

Deutsches Fotoinstitut: Düsseldorf schlägt Cluster vor

Kommunen

Samstag, 13. März 2021 - 19:45 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Düsseldorf. Im Ringen um den Standort für das geplante Bundesinstitut für Fotografie hat die Stadt Düsseldorf ein „Cluster“ mit zwei Standorten ins Gespräch gebracht. Am Freitag war bekannt geworden, dass eine von der Bundesregierung in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie Essen als Standort favorisiert. Der Standort im Ruhrgebiet sei besser geeignet als Düsseldorf.

Stephan Keller (CDU), Oberbürgermeister von Düsseldorf. Foto: Jonas Güttler/dpa/Archivbild

Es könnten zwei Institutionen entstehen, die gemeinsam ein Cluster für Fotografie in NRW bilden und eng miteinander kooperieren, hieß es in einer Mitteilung am Samstag, in der Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) zitiert wird: „Eine Kooperation der Landeshauptstadt Düsseldorf mit der Stadt Essen könnte wertvolle Synergien schaffen und Positionen und Ansätze der Fotografie gemeinsam zusammenführen und so ein breit aufgestelltes Cluster Fotografie mit internationaler Strahlkraft entwickeln.“

Denn sowohl das Rheinland als auch das Ruhrgebiet spielten in der Geschichte und Entwicklung der Fotografie eine bedeutende Rolle.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hatte gesagt, das von ihr in Auftrag gegebene Gutachten sei zu dem klaren Ergebnis gekommen, das Institut in Essen zu realisieren. Das neue Institut soll unter anderem Nachlässe wichtiger Fotografen in Deutschland sichern. Die Kosten für das Bundesinstitut werden der Studie zufolge auf etwa 125 Millionen Euro beziffert. Es soll demnach 2027 fertiggestellt werden.

Essen will ein erweiterbares Grundstück auf dem Gelände der Zeche Zollverein zur Verfügung stellen. Düsseldorf hatte ein Grundstück in Rheinnähe am Ehrenhof zugesagt.

© dpa-infocom, dpa:210313-99-809619/2

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