NRW

Deutschland wirbt in London für „Invictus Games“

Militär

Montag, 16. September 2019 - 17:46 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Werden die „Invictus Games“ der Stiftung des britischen Prinz Harry 2022 in Düsseldorf ausgerichtet? Eine deutsche Delegation inklusive mehrerer Generäle, Verteidigungs-Staatssekretär Peter Tauber (CDU) und Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) reist nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur an diesem Dienstag (17.09.) nach London, um die Bewerbung vorzustellen. Eine Entscheidung wird für den Herbst erwartet.

Der britische Prinz Harry, Herzog von Sussex, hält eine Rede. Foto: Peter Dejong/Archivbild

Die „Invictus Games“ sind ein paralympischer Wettbewerb für im Einsatz verletzte Soldatinnen und Soldaten. Vergeben und ausgerichtet werden die Spiele von einer Stiftung, die Prinz Harry ins Leben gerufen hatte und deren Schirmherr er heute ist. Die ersten „Invictus Games“ fanden 2014 in London statt, es folgten unter anderem Toronto und Sidney.

Nach früheren Angaben der Verwaltung hatten Verteidigungsministerium und Landesregierung vorgeschlagen, dass sich Bundeswehr und Düsseldorf gemeinsam um die internationale Ausrichtung bewerben. Stattfinden sollen sie im Frühjahr 2022. Die Landeshauptstadt geht laut einer Vorlage für den Stadtrat mit der Merkur Spiel-Arena und den dazugehörigen Anlagen sowie dem Rheinbad als Austragungsort für die Schwimmwettbewerbe ins Rennen. Eröffnungs- und Schlusszeremonie könnten im ISS-Dome stattfinden.

Die Stadt sieht die „Invictus Games“ nach eigenen Angaben als „Meilenstein“ für eine mögliche NRW-Olympia-Bewerbung für das Jahr 2032. Für Düsseldorf entstünden keine Kosten - die würden vom Bund getragen, so die Information an den Stadtrat.


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