NRW

Polizei macht sich „Bild von der Lage“ in Lützerath

Montag, 5. Dezember 2022 - 11:49 Uhr

von dpa

© Federico Gambarini/dpa

Die Polizei betonte, dass ihr Ziel „Aufklärung“ sei. Der Einsatz stelle nicht den Beginn einer Räumung dar. „Er ist jedoch unerlässlich, um eine professionelle und angepasste Einsatzvorbereitung zu gewährleisten“, hieß es in einer Mitteilung. Unlängst war bekannt geworden, dass die Planungen der Polizei wohl auf eine Räumung im Januar hinauslaufen.

Lützerath in der Nähe von Erkelenz im Kreis Heinsberg soll zur Kohlegewinnung abgebaggert werden. In den Häusern, deren einstige Bewohner weggezogen sind, leben Aktivisten, die um den Ort kämpfen wollen. Für das Abbaggern und Verbrennen der Kohle sehen sie keine „energiewirtschaftliche Notwendigkeit“. Mittlerweile gilt Lützerath als Kristallisationspunkt der Klimaproblematik.

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Die Aktivisten sprachen angesichts des Polizeieinsatzes von einer „Machtdemonstration“. „Die Regierung zeigt damit, dass sie eine Räumung um jeden Preis autoritär durchdrücken will“, teilte eine Sprecherin der Initiative „Lützerath lebt!“ mit. Die Aktivisten riefen dazu auf, sich einer möglichen Räumung im Januar in einem „bunten Protest“ entgegenzustellen.


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Die Polizei hat nach einer Geldautomatensprengung im Bornheimer Stadtteil Merten (Rhein-Sieg-Kreis) die über der betroffenen Bank liegenden Wohnungen evakuiert. Die Sparkassenfiliale wurde bei der Explosion am frühen Donnerstagmorgen stark beschädigt, wie eine Polizeisprecherin sagte. Wie viele Menschen von der Evakuierung betroffen waren, war zunächst unklar. Verletzt wurde aber niemand. Auch die Statik des Hauses war nach dem Vorfall noch intakt.