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NRW

Dix-Gemälde von „Mutter Ey“ jetzt dauerhaft in NRW

Kunst

Dienstag, 10. Juli 2018 - 06:11 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Die „Mutter-Ey-Straße“ in der Altstadt von Düsseldorf erinnert an eine mutige Frau, die eine Kunstgalerie für die Avantgarde betrieb. Von ihr gefördert wurde auch Otto Dix - sein Gemälde der Galeristin ist nun dauerhaft in der Kunstsammlung NRW.

Ein Besucher betrachtet das Bild "Bildnis der Kunsthändlerin Johanna Ey" des Künstlers Otto Dix aus dem Jahr 1924. Foto: Federico Gambarini/Archiv

Eines der bedeutendsten Porträts des Malers Otto Dix (1891-1969) ist für die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen dauerhaft gesichert. Das „Bildnis der Kunsthändlerin Johanna Ey“ aus den 1920er Jahren war zuvor lediglich als Leihgabe in dem vom Land Nordrhein-Westfalen getragenen Museum zu sehen. Mit finanzieller Hilfe der Kulturstiftung der Länder, der Ernst von Siemens Kunststiftung und des Landes NRW wurde der Ankauf zu einem nicht genannten Betrag möglich. Heute wird das Bild im Museum präsentiert.

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Das 1924 entstandene Gemälde zeigt das Düsseldorfer Original Johanna Ey. „Mutter Ey“ hatte in der Nähe der Düsseldorfer Kunstakademie eine Bäckerei und wurde als Seiteneinsteigerin Kunsthändlerin. Von ihr gefördert wurden auch damals noch ziemlich unbekannte Künstler wie Dix oder Max Ernst. Seine füllige Galeristin porträtiert Dix ironisch in der Tradition barocker Herrscherporträts: die derbe Hand auf ein Tischchen gelegt, auf dem Kopf ein Diadem. In Düsseldorf erinnert auch eine „Mutter-Ey-Straße“ an die Rheinländerin.

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