NRW

Domschatzkammer zeigt Corona-Schrein und „Mittelalter 2.0“

Kirche

Donnerstag, 3. September 2020 - 14:02 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Aachen. Die Domschatzkammer in Aachen stellt erstmals ihre Schätze aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert aus. Die rund 130 Ausstellungsstücke sind allesamt kirchlichen Ursprungs. Vor allem vom Bürgern gespendet, werden die mit Edelsteinen besetzten, funkelnden Goldschmiedearbeiten teils heute noch in Gottesdiensten verwendet.

Ein Reliquiar in Gestalt einer Reliquienprozession aus dem Jahr 1893 steht in einer Vitrine. Foto: Oliver Berg/dpa

Die Objekte werden unter dem Titel „Mittelalter 2.0 - Goldschmiedekunst des Historismus am Aachener Dom“ gezeigt. Die Ausstellung, die parallel zur ständigen Präsentation der mittelalterlichen Goldkunst gezeigt wird, dauert von diesem Freitag an (4. September) bis zum 19. September 2021.

Zu sehen sind Kelche, Messkännchen, Reliquienbehälter und Kreuze, aber auch ein Bischofsstab und der wegen der Corona-Pandemie berühmt gewordene, prachtvolle Schrein mit den angeblichen Überresten der Heiligen Corona. Nicht alles, was glänzt, ist reines Gold: „Die meisten Gegenstände bestehen aus Silber oder Kupfer und sind „nur“ vergoldet“, erklärte das Aachener Domkapitel am Donnerstag.

Ihr Kommentar zum Thema

Domschatzkammer zeigt Corona-Schrein und „Mittelalter 2.0“

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha