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NRW

„Dong“ und „Dubbel“ das gleiche wie „Knifte“ und „Rämmel“

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Donnerstag, 26. September 2019 - 06:37 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Köln. Botteram? Knifte? Diese Begriffe bedeuten: Butterbrot. Und in NRW gibt es noch viel mehr Bezeichnungen dafür. Diese sind ganz unterschiedlich bekannt.

Ein Butterbrot liegt auf einem Frühstücksbrett. „Botteram“, „Dubbel“, „Knifte“ - Bezeichnungen für das Brot. Foto: Jens Büttner/Archivbild

„Botteram“, „Dubbel“, „Bütterken“, „Knifte“ - im Rheinland gibt es eine Fülle an Begriffen für das das Butterbrot. Darauf hat der Landschaftsverband Rheinland (LVR) zum Tag des Butterbrots am 27. September (Freitag) hingewiesen. Weitere Bezeichnungen sind „Stulle“, „Dubbel“, „Rämmel“, „Butter“, „Dong“ oder einfach „Brot“. Der LVR hat dazu eine Karte erstellt, die zeigt, in welchen Regionen welche Begriffe verbreitet sind.

Die meisten Menschen würden mehrere dieser Begriffe benutzen, je nach Situation, erläuterte der LVR-Sprachforscher Georg Cornelissen. Ein relativ neues Wort sei „Stulle“, eine Übernahme aus Berlin. „Man kennt das Wort sogar aus „Harry Potter“, es wird in der deutschen Übersetzung verwendet“, sagte Cornelissen. „„Stulle“ ist im Moment ein Wort mit Mehrwert - mehr als „Rämmel“ zum Beispiel.“ „Botteram“ wiederum, bekannt am Niederrhein zwischen Düsseldorf und Köln, ist vom niederländischen „boterham“ abgeleitet. Die „Knifte“ kommt aus dem Westfälischen. „Es hieß ursprünglich so viel wie „dicke Schnitte“.“

Die Verwendung der Begriffe ist für die Altersgruppe der 45- bis 64-Jährigen untersucht worden. „In der Altersgruppe der 16- bis 24-Jährigen sähe es anders aus“, sagte Cornelissen. „Wenn Sie Jugendliche in dem Botteram-Gebiet fragen, was das bedeutet, sagen sie „weiß ich nicht“. „Botteram“ ist ein aussterbendes Wort.“ Im Gegensatz zur „Stulle“.

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