NRW

Dortmunder „Tatort“ mit Mordopfer in eigenen Reihen

Medien

Mittwoch, 9. September 2020 - 14:52 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Dortmund. Das Mordopfer kommt aus den eigenen Reihen: Nach dem Tod eines jungen Polizeihauptmeisters ermitteln die Dortmunder „Tatort“-Kommissare in der Folge „Marionetten“ auch unter ihren Streifenkollegen. Für Hauptkommissarin Rosa Herzog - gespielt von Stefanie Reinsperger - ist es erst der zweite Fall, wie sie am Mittwoch schilderte. „Rosa hängt sich da ganz speziell rein. Man lernt Rosa jetzt besser kennen.“ Sie sei besonders viel an der Seite von Kollege Jan Pawlak (Rick Okon) unterwegs, der seit 2018 zum Viererteam mit Zyniker Peter Faber (Jörg Hartmann) und Martina Bönisch (Anna Schudt) gehört.

Okon sagte, schon in der Folge „Heile Welt“ - sie soll vor „Marionetten“ ebenfalls in der ersten Hälfte 2021 gezeigt werden - habe Pawlak im privaten Umfeld große Probleme, die ihn aus der Bahn werfen. Die neue Kommissarin sei ein stabilisierender Faktor. „Rosa ist ein wahnsinnig warmer und empathischer Mensch.“ Ihre Beziehung in der TV-Serie gehe über die rein kollegiale Ebene hinaus. „Da kann sich ein freundschaftliches Verhältnis entwickeln.“

Die Österreicherin Reinsperger - bisher vor allem als Theater-Schauspielerin bekannt - folgt im „Tatort“ auf Aylin Tezel, die sich als Ermittlerin Nora Dalay verabschiedet hatte. Die Rolle der Kommissarin sei eine Herausforderung, betonte Reinsperger am Rande der Dreharbeiten in Köln. Die Neue kann Mikroexpressionen lesen - also bei ihrem Gegenüber selbst flüchtigste Mimik und kaum ersichtliche Körpersprache deuten.

Das Drehbuch war wegen der Corona-Auflagen etwas geändert worden, erläuterte WDR-Redakteur Frank Tönsmann. Da man möglichst auf Reisen verzichten wolle, werde nur in Köln gedreht. Dort war zuvor auch schon „Heile Welt“ entstanden. Man spüre Dortmund aber durchaus noch - „auch über die Geschichte und die Figuren.“ Mit Blick auf tägliches Fiebermessen am Set oder Maskenpflicht außerhalb der Drehpausen stellte Okon klar: „Das sind alles Dinge, die man einfach gerne macht, weil man dadurch arbeiten kann, seinen Job bestmöglich machen kann.“

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