NRW

Duisburger Hafenchef ließ sich mit Restdosen impfen

Krankheiten

Mittwoch, 24. März 2021 - 05:51 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Der Chef des Duisburger Hafens, Erich Staake, hat sich bereits zu Beginn des Jahres gegen Corona immunisieren lassen. Der 67-Jährige habe bereits am 13. Januar und am 3. Februar seinen Piks erhalten, wie ein Sprecher des Duisburger Hafens der „Rheinischen Post“ (Mittwoch) bestätigte. Dem Bericht zufolge wäre er aufgrund seines Alters noch nicht an der Reihe gewesen.

Angesichts des knappen Impfstoffs gilt eine strenge Reihenfolge, wer zuerst geimpft wird. Die über 80-Jährigen und die Menschen in Pflegeheimen erhalten den Schutz vorrangig, weil das Todesrisiko bei Covid-19 bei den Hochbetagten am größten ist. Für Schlagzeilen hatten aber Fälle gesorgt, in denen führende Mitarbeiter im Klinik- oder Feuerwehrbereich sowie Bürgermeister den Impfstoff bereits erhalten hätten.

Der Hafensprecher habe Staakes frühe Impfung damit gerechtfertigt, das der Duisburger Hafen als „systemrelevantes Unternehmen“ eingestuft worden sei, wie die Rheinische Post weiter berichtet. „Die bestmögliche Ausübung seiner Tätigkeit erfordert von Herrn Staake internationale Mobilität“, so der Sprecher. Allein im ersten Quartal des Jahres seien ein halbes Dutzend Auslandsreisen notwendig gewesen, die mit den langen Quarantänezeiten nicht vereinbar gewesen seien. „Der Vorstandsvorsitzende der Duisburger Hafen AG hat sich deshalb entschieden, an einer Impfung teilzunehmen, bei der Restdosen zur Verfügung standen“, erklärte er.

© dpa-infocom, dpa:210324-99-945955/2

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