NRW

Ehemann erstochen: Urteil in Düsseldorfer Prozess geplant

Prozesse

Mittwoch, 12. August 2020 - 02:41 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Was ereignete sich in einer Wohnung in der Düsseldorfer Innenstadt, als ein betrunkenes Ehepaar nachts aneinander geriet und der 39-jährige Ehemann verblutete? Das Düsseldorfer Landgericht will nun für Klarheit sorgen.

Der Schriftzug „Landgericht und Amtsgericht Düsseldorf“ hängt an der Fassade des Landgerichts. Foto: Marcel Kusch/dpa/Archivbild

Im Prozess um den Tod eines 39-jährigen Messebauers sollen an heute in Düsseldorf die Schlussvorträge gehalten und das Urteil gesprochen werden. Die 40-jährige Ehefrau des Mannes war wegen Mordes angeklagt worden. Das Gericht hat aber inzwischen den Hinweis erteilt, dass auch eine Verurteilung wegen Körperverletzung mit Todesfolge in Betracht kommt.

Außerdem hatte ein Psychiater als Sachverständiger ausgeführt, dass die Frau zur Tatzeit schuldunfähig gewesen sein könnte. Die Angeklagte selbst hatte von Notwehr gesprochen. Sie habe einen sexuellen Übergriff ihres Mannes abwehren wollen. Sie habe den Vater ihres dreijährigen Sohnes dabei aber nicht verletzen, geschweige denn töten wollen.

Laut Anklage hatte sie ihrem angetrunkenen Mann heimtückisch ein Messer mit 20 Zentimeter langer Klinge tief in den Rücken gerammt. Dabei wurden zwei Schlagadern durchtrennt. Der 39-jährige Messebauer war innerlich verblutet.

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