NRW

Tod durch 29 Stiche: Lebensgefährtin gesteht Tat

Montag, 24. Oktober 2022 - 15:12 Uhr

von dpa

© Marius Becker/dpa/Symbolbild

Nach der Tat soll die Angeklagte versucht haben, sich selbst zu töten. Sie wurde schwer verletzt gefunden und konnte gerettet werden. Sie soll einer Bekannten per Whatsapp von der Tat berichtet haben, die die Polizei verständigte.

Laut Anklage ging die 71-Jährige in die Küche, holte ein Messer mit 15 Zentimeter langer Klinge und stach auf ihre Lebensgefährtin ein. Die Frau verblutete. Die Angeklagte habe vermutet, dass ihre Partnerin ein Verhältnis zu der Besitzerin des gemeinsamen Stammlokals habe, so die Anklage.

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Die 71-Jährige schilderte, ihre Partnerin habe sich wiederholt und hinter ihrem Rücken mit der Cafébesitzerin ausgetauscht. Immer wieder begann die Frau zu weinen. Sie sprach von glücklichen Tagen, aber es sei auch viel gestritten worden. Für den Prozess sind bis Ende November drei weitere Verhandlungstage angesetzt.


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In Köln haben am Sonntag mehrere hundert Menschen gegen einen pro-russischen Aufzug demonstriert. Das Bündnis „Köln gegen Rechts“ und Gruppen wie „Omas gegen Rechts“ hatten dazu aufgerufen. Zu der pro-russischen Kundgebung kamen statt der angemeldeten 2000 nur rund 100 Demonstranten. Als Co-Anmelder vor Ort war auch der regelmäßig im NRW-Verfassungsschutzbericht erwähnte Rechtsextremist Markus Beisicht. Die Veranstaltungen seien bislang störungsfrei verlaufen, sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei war mit einem größeren Aufgebot im Einsatz.