Einigung im Rheinauhafen: Anlegepfähle für Binnenschiffer

dpa/lnw Köln. Im Streit um das Festmachverbot im Kölner Rheinauhafen hat es eine Einigung gegeben: Die Binnenschiffer werden an Pfählen, die etwas vor der Kaimauer positioniert sind, anlegen können, teilte die Stadt Köln am Donnerstag mit. Eine Lösung für den Landgang habe man noch nicht gefunden. Bis die Anlegepfähle im innenstadtnahen Rheinauhafen gebaut sind, könnten betroffene Binnenschiffer im Hafen in Köln-Niehl anlegen, erklärte die Stadt.

Einigung im Rheinauhafen: Anlegepfähle für Binnenschiffer

Schiffe liegen am Rheinauhafen in Köln vor Anker. Foto: Oliver Berg/Archiv

Bei zwei Unfällen im Dezember und Januar hatten Schiffe im Rheinauhafen die Verankerungen aus der Kaimauer gerissen. Die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) hatte daraufhin ein Festmachverbot ausgesprochen. Die Ringe und Poller seien nicht für die Zugkraft heutiger Schiffe ausgelegt, hatte die HGK das Verbot begründet.

Die Schiffskapitäne hatten darauf mit Hup-Protesten reagiert und Liegeplätze gefordert, von denen aus sie ohne große Schwierigkeiten an Land können - etwa für Schichtwechsel auf den Schiffen, zum Einkaufen oder für Arztbesuche.