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Elektroauto-Hersteller fürchtet wegen Kaufprämie um Existenz

Auto

Mittwoch, 6. November 2019 - 20:08 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Aachen/Köln. Der Elektroautobauer e.GO hat die Entscheidung des Autogipfels kritisiert, höhere Prämien für E-Autos zu zahlen, deren Kosten sich Hersteller und Staat teilen sollen. „Diese Regelung kann für uns existenzgefährdend werden“, sagte Unternehmensgründer Günther Schuh dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Donnerstag-Ausgabe).

Das Logo des Elektroauto-Herstellers e.Go hängt in der Werkshalle auf der Karosserie eines Fahrzeuges. Foto: Oliver Berg/dpa

Um den Eigenanteil zu stemmen, müsste das Unternehmen seine Autos verteuern, „weil wir das Geld nicht vom Verkauf von Verbrenner-Autos nehmen können, wie das bei den großen Herstellern der Fall ist“, sagte Schuh. Er forderte den Verzicht auf den Anteil bei einem reinem E-Auto-Hersteller. „Es würde die Bundesregierung nicht viel kosten, wenn sie den Eigenanteil bei uns aussetzen würde. Das wiederum würde unsere Aussichten, auf dem Markt zu überleben, deutlich erhöhen.“

Die e.GO Mobile AG entwickelt und produziert nach eigenen Angaben mit 400 Mitarbeitern „bezahlbare Elektrofahrzeuge“. Das Unternehmen startete 2015 zunächst mit der Entwicklung eines viersitzigen Kleinwagens. Seit 2016 entwickelt der Hersteller den Angaben zufolge einen elektrisch oder hybrid angetriebenen Kleinbus.

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