Energiekosten treiben Inflationsrate in NRW

dpa/lnw Düsseldorf. Die Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen bleibt über der Zwei-Prozent-Marke. Im Juni lagen die Verbraucherpreise 2,5 Prozent über dem Vorjahresniveau, wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte. Im Mai hatte die Teuerung 2,6 Prozent betragen, im April 2,1 Prozent.

Teurer geworden sind nach Angaben der Statistiker vor allem Mineralölprodukte. Heizöl war im Jahresvergleich um 20,3 teurer. Für Kraftstoffe mussten Verbraucher 23,9 Prozent mehr zahlen. Vor einem Jahr waren die Rohölpreise mit Ausbruch der Corona-Krise wegen geringer Nachfrage auf dem Weltmarkt zeitweise eingebrochen. Seither haben sie sich erholt. Außerdem wird seit Jahresbeginn etwa auf Heizöl eine CO2-Abgabe erhoben.

Günstiger als im Mai 2020 waren dagegen Kartoffeln und Kartoffelprodukte, die sich um 9,6 Prozent verbilligten, sowie Paprika, die 7,3 Prozent preiswerter wurde.

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