NRW

Entscheidung über Olympisches Dorf bis 2022

Sportpolitik

Mittwoch, 7. Oktober 2020 - 11:41 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Duisburg. Die Entscheidung über den Standort des Olympischen Dorfes bei einer Bewerbung für die Spiele 2032 an Rhein und Ruhr soll 2022 fallen. Dies erklärte Michael Mronz am Mittwoch in Duisburg. Der Gründer und Initiator der Initiative Rhein Ruhr City 2032 rechnet damit, dass vor 2025 über die Vergabe der Olympischen Sommerspiele 2032 entschieden wird. Die Rhein-Ruhr-Metropole will sich mit bislang 14 Kommunen bewerben, darunter auch Köln, Düsseldorf und Essen. Einige davon kommen als Standort für das Olympische Dorf in Frage.

„Wir gehen davon aus, dass drei bis vier Kommunen Interesse daran haben, das Olympische Dorf zu verankern. Bis Ende des Jahres werden wir die Kommunen mit einem ersten Anforderungsprofil kontaktieren“, sagte Mronz. Dabei gehe es auch um Nachhaltigkeit. Ein gutes Beispiel sei die Nachnutzung des Dorfes in London nach den Spielen 2012. Bis zum Sommer 2021 wolle man eine Vorentscheidung treffen, mit welchen Kommunen man nach einem Bürgerentscheid in den Dialogprozess mit dem IOC trete.

Das Olympische Dorf soll bis zu 17 500 Sportlern Platz bieten. Die Stadt Essen ist an einer Kandidatur interessiert. „Wir wollen uns an der Idee für ein Olympisches Dorf beteiligen“, sagte Oberbürgermeister Thomas Kufen. Der CDU-Politiker griff eine alte Idee auf, die A40 zu untertunneln. „Wir haben eine große Fläche in Essen, wo wir jetzt ranmüssen. Wir haben die große Aufgabe, die Luft zu verbessern. Die Idee, einen Deckel auf die A40 zu legen, ist nicht neu“, meinte der Oberbürgermeister. Allerdings stehe man mit diesen Plänen noch ganz am Anfang, sagte Kufen.

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