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NRW

Ermittler im Mordfall müssen über Haftantrag entscheiden

Kriminalität

Mittwoch, 13. Juni 2018 - 05:51 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Viersen. Im Mordfall der 15-Jährigen in Viersen laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Ein 17-jähriger Bekannter des Opfers stellte sich der Polizei. Es besteht Tatverdacht. Reicht das für einen Haftbefehl?

In der Nähe des Tatorts von der tödlichen Messerattacke auf eine 15-Jährige sind von Bürgern Trauerkerzen und Blumen niedergelegt worden. Foto: Marc Niedzolka/aktuell

Nach der Festnahme eines Jugendlichen im Mordfall der 15-Jährigen in Viersen muss die Staatsanwaltschaft entscheiden, ob sie einen Haftbefehl beantragt. Der 17-jährige Bulgare aus Viersen ist ein Bekannter des getöteten Mädchens. Er hatte sich am Dienstag in Begleitung einer Anwältin auf einer Wache gestellt.

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Er steht unter Verdacht, die 15-Jährige am helllichten Tag in einem Park in Viersen erstochen zu haben. Wie eng die Beiden befreundet waren, das müssen die Ermittlungen zeigen. Ob der Jugendliche bei der Polizei aussagt, dazu machten die Ermittler zunächst keine Angaben.

Die Ermittlungen in dem Mordfall hatten in kürzester Zeit mehrere Wendungen genommen. Zeugen hatten die Ermittler mit Fehlinformationen auf die Spur eines 25-Jährigen gebracht, der sich bei der Fahndung unmittelbar nach der Tat von Montagmittag auffällig verhalten hatte. Der junge Mann war zuerst auf einer Polizeiwache erschienen. Die Mordkommission ließ ihn aber dann wieder nach Hause gehen.

In kleinen Gruppen kamen am Dienstagabend Dutzende Trauernde in den Park, in dem die Jugendliche mit einem Messer attackiert wurde. Einige stellten Kerzen auf, am Tatort brannten am Abend rund hundert Lichter. Auch Blumen und Briefe wurden dort niedergelegt.

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