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NRW

Ermittler präsentiert Bericht zum Terroranschlag in Berlin

Terrorismus

Donnerstag, 12. Oktober 2017 - 05:13 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Berlin. Am 19. Dezember steht der erste Jahrestag des Terroranschlags in Berlin mit zwölf Toten an. Dass die Polizei den Attentäter kannte und auch beobachtete, ist bekannt. Hätte sie mehr tun können?

Der Sonderbeauftragte des Berliner Senats im Fall Anis Amri, Bruno Jost. Foto: B. Pedersen/Archiv

Fast ein Jahr nach dem Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt stellt der Sonderermittler des Berliner Senats heute seinen Untersuchungsbericht vor. Der frühere Bundesanwalt Bruno Jost hatte Mitte April seine Arbeit begonnen, um die Ermittlungen der Berliner Kriminalpolizei und der anderen Behörden rund um den Attentäter Anis Amri zu untersuchen und Fehler aufzudecken.

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In seinem Zwischenbericht hatte er schon Versäumnisse und Fehlinformationen der Berliner Polizei bestätigt, aber zugleich auch die Arbeit gegen pauschale Verurteilungen verteidigt. Jost benannte viele Fehler einzelner Kriminalpolizisten, die vor dem Anschlag für Ermittlungen gegen Amri zuständig waren. Auch wurden Innensenator Andreas Geisel (SPD) und sein Staatssekretär in den Tagen nach dem Anschlag von der Polizei offenbar falsch informiert.

Geisel, der den Abschlussbericht zusammen mit Jost vorstellt, hatte angekündigt, der Berliner Sonderermittler habe das Recht zur Einsicht in alle Akten und Daten - auch in geheime Unterlagen.


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