NRW

Erste Kommunen wollen Ausnahme von Corona-Notbremse zulassen

Kommunen

Freitag, 26. März 2021 - 19:53 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Bergheim. Erste Kommunen in Nordrhein-Westfalen wollen eine Ausnahme von der Corona-Notbremse beantragen und Menschen mit negativem Schnelltest etwa den Zutritt in Läden erlauben. Der Rhein-Erft-Kreis teilte am Freitag mit, das nötige Abstimmungsverfahren mit dem NRW-Gesundheitsministerium werde umgehend eingeleitet. Auch Wuppertal erklärte, mit einer sogenannten Schnelltest-Verordnung bestehende Lockerungen erhalten zu wollen. Es gebe ein flächendeckendes Angebot an Corona-Tests. Man könne es daher verantworten, in Wuppertal Geschäfte und Museen geöffnet zu lassen, teilt die Stadt mit.

Ein Mitarbeiter hält ein Teströhrchen in den Händen. Foto: Sven Hoppe/dpa/Symbolbild

Die ab Montag geltende Corona-Schutzverordnung sieht vor, dass in Kommunen mit einer Wocheninzidenz von über 100 unter anderem Geschäfte, Museen und Sportstätten schließen müssen. Jedoch können Kreise und kreisfreie Städte im Einvernehmen mit dem Ministerium beschließen, dass die Einrichtungen für Menschen mit negativem Test geöffnet bleiben dürfen. Voraussetzung ist ein ausreichendes Angebot an kostenlosen Bürgertests. „Dies sehe ich im Rhein-Erft-Kreis als gegeben an“, sagte Landrat Frank Rock.

© dpa-infocom, dpa:210326-99-989017/2

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