NRW

Erste Lkw-Schranke vor maroder A43-Brücke geht in Betrieb

Bau

Montag, 20. Dezember 2021 - 02:24 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Recklinghausen. Donnernde Lastwagen und täglicher Dauerbetrieb haben vielen Autobahnbrücken im Land schwer zugesetzt. Mehrere große Bauwerke sind so kaputt, dass der Schwerlastverkehr ausgesperrt werden soll. Weil zu viele das Verbot ignorieren, schließt nun auf der A43 eine Schranke.

Für Lastwagenfahrer, die das Verbot des Schwerlastverkehrs auf der maroden A43-Brücke zwischen Herne und Recklinghausen ignorieren, senkt sich ab heute eine Schranke. Zumindest in Fahrtrichtung Wuppertal soll die Wiege- und Schrankenanlage nach einem Testlauf (gegen 12.30 Uhr) in Betrieb genommen werden. Zu schwere Lastwagen werden dann auf die Umleitungsstrecken geführt und müssen mit Bußgeldern rechnen. Die Schranke in Gegenrichtung wird im kommenden Jahr erst noch eingerichtet.

Wegen einer maroden Brücke über den Rhein-Herne-Kanal gilt seit April auf dem Abschnitt der vielbefahrenen Strecke vom Ruhrgebiet in das Münsterland ein Verbot für Fahrzeuge schwerer als 3,5 Tonnen. Allerdings setzen sich bisher nach Schätzungen der Autobahn-Niederlassung Westfalen täglich rund 1000 Fahrzeuge über das Verbot hinweg.

Schranken nach ähnlichem Prinzip gibt es bereits bei der Leverkusener Rheinbrücke sowie der Duisburger Rheinbrücke Neuenkamp - alles marode Bauwerke, die der Dauerbelastung durch zu schwere Lkw nicht standhalten würden. Auch an der wegen massiver Brückenschäden seit Monatsanfang komplett gesperrten Talbrücke Rahmede der A45 bei Lüdenscheid sollen Schranken eingerichtet werden, wenn sie in einigen Monaten soweit verstärkt ist, dass zumindest der Autoverkehr wieder fließen kann.

© dpa-infocom, dpa:211219-99-444533/2

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