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NRW

Erzbistum Paderborn macht im laufenden Jahr Verluste

Kirche

Dienstag, 24. Oktober 2017 - 13:17 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Paderborn. Eines der wohlhabendsten deutschen Bistümer, das Erzbistum Paderborn, wird nach mehreren Jahren mit schwarzen Zahlen 2017 einen Verlust machen. Wegen sinkenden Einnahmen aus der Kirchensteuer und steigender Ausgaben für die Altersversorgung erwarte das Erzbistum ein leicht negatives Jahresergebnis, teilten die Kirchenverantwortlichen am Dienstag mit.

Der Dom in Paderborn. Foto: Bernd Thissen/Archiv

Im Vergleich zu 2015 hatte das Erzbistum bereits im vergangenen Jahr einen deutlich kleineren Überschuss erwirtschaftet, wie aus seinem Finanzbericht hervorgeht. Demnach wurde 2016 ein Jahresüberschuss von rund 12 Millionen Euro erzielt - im Vorjahr waren es noch 44 Millionen. Grund für den Rückgang seien auch hier die um 1,1 Prozent gesunkenen Einnahmen aus der Kirchensteuer gewesen, sagte der stellvertretende Bistumssprecher Thomas Throenle. Außerdem musste mehr Geld für die Altersversorgung der Mitarbeiter aufgewendet werden.

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Das Gesamtvermögen des Erzbistums lag 2016 bei rund 4,3 Milliarden Euro. Es gehört damit zu den wohlhabendsten Bistümern in Deutschland. Die nach Mitgliedern sechstgrößte deutsche Diözese umfasst ein Gebiet von rund 15 000 Quadratkilometern in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen.

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