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NRW

Explosion auf Fest: Doppelwandige Bratpfanne platzte auf

Notfälle

Montag, 9. September 2019 - 19:46 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Freudenberg. Bei den Ermittlungen zur Explosion einer riesigen Bratpfanne mit einer Toten in Freudenberg ist die Polizei vorangekommen. „Wir wissen, wie dieser Feuerball, diese Explosion entstanden ist“, sagte ein Polizeisprecher am Montagabend. Bei der Bratpfanne handele es sich um einen doppelwandigen Eigenbau mit einem Zwischenraum, der eine bessere Wärmeverteilung ermöglichen sollte. Die Pfanne sei aufgeplatzt und es sei eine heiße Flüssigkeit aus dem Zwischenraum, vermutlich Öl, herausgeschleudert worden in die Flamme unter der Pfanne. Ähnlich wie bei einem Autovergaser habe dieses explosive Gemisch gezündet, verdeutlichte der Polizeisprecher.

Verbrannte Grill-Utensilien sind auf einem Tisch auf dem Gelände eines Brauchtumsfestes im Siegerland zu sehen. Foto: Rene Traut/Archivbild

Der WDR hatte über die Erkenntnisse zum Aufplatzen der doppelwandigen Pfanne berichtet. Nach der Explosion von Sonntag bei einem Dorffest in Freudenberg-Alchen ist eine Frau gestorben. Die 67-Jährige erlag laut Polizei am Montagmorgen in einer Klinik ihren Verletzungen.

Warum die Bratpfanne versagte, die mehrere Jahre funktioniert haben soll, müsse aber noch ermittelt werden, betonte der Polizeisprecher. So kämen ein technischer Defekt, ein Bedienfehler oder auch eine Materialermüdung in Betracht. Die Ermittler gingen unter anderem auch der Frage nach, wer die riesige Pfanne, die sehr professionell gemacht sei, vor Jahren gefertigt habe. Falls es mehrere davon geben sollte, sei möglicherweise vor einer Gefahr zu warnen.

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