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NRW

Explosion mit verletztem Kleinkind: Gaskartuschen gefunden

Notfälle

Montag, 13. November 2017 - 17:33 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Mönchengladbach. Die Explosion in Mönchengladbach mit einem schwer verletzten Kleinkind ist nach ersten Erkenntnissen von kleinen Gaskartuschen etwa für den Campingbedarf verursacht worden. In der Küche des Wohnhauses habe man Butangasdosen gefunden, teilte die Polizei am Montag mit. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Ofen eingeschaltet wurde und die Gasdosen durch die starke Hitze explodierten. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen fahrlässiger Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion und fahrlässiger Körperverletzung. Hinweise auf einen Einbruch gebe es nicht.

Ein 17 Monate altes Mädchen war bei der Explosion am vergangenen Freitag lebensgefährlich verletzt worden. Das Mädchen wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht worden. Es erlitt Verbrennungen zweiten Grades. Die ebenfalls in der Wohnung anwesende Mutter und ein etwa zweieinhalb Jahre altes Kind blieben unverletzt.


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