FLVW-Präsident: DFB-Spitze soll Keller „Loyalität erweisen“

dpa Frankfurt/Main. Auch der Präsident des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen unterstützt den Protestbrief an die DFB-Spitze. Er fordere das Präsidium des DFB dazu auf, „die unsägliche Angelegenheit nun endlich ohne Zeitverlust und ohne Ansehen der Personen zu Ende zu bringen und dem Präsidenten die geschuldete Loyalität zu erweisen“, teilte FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski der Deutschen Presse-Agentur mit und ergänzte: „Ich betone ausdrücklich, dass Fritz Keller meine volle Unterstützung hat.“ Der Protestbrief-Initiative habe er sich „vorbehaltlos angeschlossen.“

FLVW-Präsident: DFB-Spitze soll Keller „Loyalität erweisen“

DFB-Chef Fritz Keller besucht ein Training der deutschen Nationalmannschaft. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild

Die Basis macht dem Deutschen Fußball-Bund in seiner Führungskrise mit dem Brief Druck. Mehrere Landes- und Regionalverbände bereiten das Schreiben an die DFB-Spitze nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ vor. Wie die „SZ“ berichtet, beklagen die Amateurvertreter in einem Positionspapier, das der Zeitung nach eigenen Angaben vorliegt und das in der kommenden Woche dem DFB-Präsidium zugehen soll, unter anderem den „desolaten“ Zustand des Dachverbandes.

Eine Zusammenarbeit zwischen DFB-Chef Fritz Keller, Generalsekretär Friedrich Curtius, Schatzmeister Stephan Osnabrügge und Vize-Präsident Rainer Koch sei „in der aktuellen Konstellation undenkbar“.

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