NRW

Fahrscheine auf Schwarzmarkt verkauft: Millionenschaden

Kriminalität

Dienstag, 24. November 2020 - 16:51 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Düsseldorf. Sechs Mitarbeiter eines Busunternehmens sollen Blanko-Monatswertmarken auf dem Schwarzmarkt verkauft und damit einen Millionenschaden verursacht haben. Ihre Wohnungen in Düsseldorf, Krefeld und Neuss wurden am Dienstagmorgen durch etwa 70 Beamte der Bundespolizei durchsucht, wie die Staatsanwaltschaft Düsseldorf mitteilte. Dabei seien unter anderem einige gestohlene Blanko-Fahrscheine entdeckt worden.

Ein Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht fährt über eine Straße. Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild

Die Männer und Frauen sollen die Fahrscheinvordrucke entwendet haben, um sie weiter zu verkaufen. „Die fälschlich ausgestellten Monatswertmarken im jeweiligen Wert von 120 Euro und 200 Euro für „Tickets 2000“ wurden auf dem Schwarzmarkt verkauft“, hieß es. Es seien ganze Fahrscheinrollen oder größere Abschnitte gestohlen worden. Nach Angaben der Busgesellschaft DB Regio Bus bewegt sich der bisherige Schaden in Millionenhöhe.

Bei den Durchsuchungen sei umfangreiches Beweismaterial sichergestellt worden. Dies wird nun ausgewertet, um weitere Hinweise auf Bezahlwege sowie mögliche weitere Mittäter zu erhalten. Ermittelt werde wegen gewerbsmäßigen Diebstahls, gewerbsmäßiger Hehlerei und des Verdachts der gewerbsmäßigen Urkundenfälschung in mehreren Fällen.

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