Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
NRW

Falsche Polizisten machen bei Rentnerin Millionen-Beute

Kriminalität

Dienstag, 9. Juli 2019 - 17:12 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Dortmund. Falsche Polizisten haben in Dortmund eine 79-Jährige um Gold und Schmuck im Wert von einer Million Euro betrogen. Die Frau hatte die Wertsachen nach Angaben der Polizei vom Dienstag in vier Etappen neben einer Mülltonne auf dem Dortmunder Ostfriedhof hinterlegt.

Nach Angaben der Ermittler hatten die Unbekannten sich am Telefon gegenüber der Seniorin als Polizisten ausgegeben und sie vor einer angeblichen rumänischen Einbrecherbande gewarnt. Die habe man gerade festgenommen und bei den Tätern einen Zettel mit der Anschrift der 79-Jährigen entdeckt. Sie solle ihre Wertsachen daher lieber bei der Polizei deponieren, so die falschen Beamten am Telefon.

„Die falschen Polizisten forderten die Seniorin auf, die angeblich unbedingt zu schützenden Werte zwischen einer kleinen hölzernen Kompostanlage und einer Restmülltonne auf dem Ostfriedhof abzulegen. Die immer wieder durch starken Druckaufbau verängstigte Frau folgte an vier Terminen dieser Aufforderung“, so die Ermittler.

Die 79-Jährige habe in verschiedenen Stofftaschen Goldbarren, Goldmünzen und Schmuck abgelegt. Die Kriminalpolizei sucht jetzt Zeugen, denen am Ostfriedhof Personen am 13. Juni (mittags und nachmittags), dem 24. Juni und dem 1. Juli mit schwer „beladenen Stoffbeuteln“ aufgefallen sind.

Ihr Kommentar zum Thema

Falsche Polizisten machen bei Rentnerin Millionen-Beute

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha