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NRW

„Falscher Polizist“ soll Seniorin betrogen haben

Prozesse

Donnerstag, 19. April 2018 - 11:11 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Köln. Als „falscher Polizist“ soll ein Angeklagter eine Seniorin aus Leverkusen um 176 000 Euro gebracht haben. Seit Donnerstag steht der 27-Jährige wegen Betrugs vor dem Kölner Landgericht. Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft gehörte der Angeklagte zu einer Gruppe von Tätern, die die 86-Jährige angerufen und sich als Beamte des Bundeskriminalamts ausgegeben hatten.

Ein Richterhammer. Foto: Uli Deck/Archiv

Sie sollen der alten Dame ein inszeniertes Telefonat vorgespielt haben, in dem eine Bankangestellte angeblich über das Vermögen der Seniorin sprach. Die Betrüger drängten die Rentnerin, deshalb ihr Geld abzuheben und einem Kontaktbeamten zu übergeben - was die 86-Jährige auch tat. Der Angeklagte soll als Logistiker die Abholung des Geldes organisiert haben.

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Mit derselben Masche sollen der 27-Jährige und seine Komplizen auch versucht haben, einen Rentner aus Duisburg übers Ohr zu hauen. Der 89-Jährige wandte sich kurz vor der Geldübergabe aber an die Polizei, so dass es beim Versuch blieb. Am ersten Verhandlungstag wollte der Angeklagte sich zunächst nicht zu den Vorwürfen äußern.

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