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NRW

Flucht aus Forensik - Laumann: Vertrauen nicht verspielen

Landtag

Freitag, 29. Mai 2020 - 11:01 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Die Flucht zweier Straftäter aus der Forensik in Bedburg-Hau mit einer Geiselnahme könnte die Bevölkerung Sozialminister Karl-Josef Laumann zufolge stark verunsichern. „Wir müssen höllisch aufpassen, dass uns in Bedburg-Hau nicht das Vertrauen der Bevölkerung verloren geht“, sagte der CDU-Politiker am Freitag in einer Sondersitzung des Landtags-Gesundheitsausschusses. Eine Geiselnahme sei „ein schlimmes Verbrechen“. Das bisherige Vertrauen in den Standort sei „ein hohes Gut“. Wenn es nun aber Ängste bei Anwohnern der psychiatrischen Klinik gebe, sei das nachvollziehbar. „Wir müssen sensibel vorgehen.“

Karl-Josef Laumann, (CDU) Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Foto: Fabian Strauch/dpa/Archivbild

Zwei Straftäter waren am späten Montagabend aus der LVR-Klinik geflüchtet. Der 37-Jährige wurde am Dienstag bei einem Polizeieinsatz in Aachen getötet, der 43-Jährige sitzt in Untersuchungshaft. Sie hatten zwei Pfleger mit einem Messer bedroht, einen als Geisel genommen. Laumann sagte, die Abläufe würden genau geprüft. „Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit werden ergriffen.“ Der Fall sei aber kein spezielles Problem der Forensik in Bedburg-Hau. „Das hätte in jeder anderen Anstalt wahrscheinlich genauso stattfinden können.“

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