Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
NRW

Frau soll 44 000 Euro Kindergeld zu Unrecht bekommen haben

Kriminalität

Dienstag, 3. Dezember 2019 - 17:38 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Die Bundespolizei hat am Düsseldorfer Flughafen eine Frau erwischt, die Zehntausende Euro an Kindergeld erschlichen haben soll. Die 33-Jährige wurde am Montag nach der Ankunft aus dem britischen Birmingham kontrolliert, wie die Beamten am Dienstag berichteten. Die Polizisten stellten bei der Kontrolle fest, dass gegen die Rumänin ein Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Duisburg vorlag.

Auf einer Richterbank liegt ein hölzener Richterhammer. Foto: Uli Deck/dpa/Archivbild

Ihr werde vorgeworfen, 2014 für ihre sechs Kinder in Duisburg unter Angabe einer falschen Wohnanschrift Kindergeld beantragt und erhalten zu haben, so die Polizei. Auch 2015 soll sie mit einer gefälschten Meldebescheinigung Kindergeld beantragt haben.

Erst 2017 wurde demnach entdeckt, dass die heute 33-Jährige nie einen festen Wohnsitz in Deutschland hatte. Die Frau wurde danach zur Rückzahlung von 44 412 Euro aufgefordert. Nach bisherigem Ermittlungsstand bestehe der Verdacht der Steuerhinterziehung und Urkundenfälschung. Zudem sei sie mehrmals untergetaucht. Das Amtsgericht Duisburg ordnete wegen Fluchtgefahr Untersuchungshaft an.

Ihr Kommentar zum Thema

Frau soll 44 000 Euro Kindergeld zu Unrecht bekommen haben

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha