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NRW

Frau soll Senior tödliche Dosis Schmerzmittel gegeben haben

Kriminalität

Freitag, 6. April 2018 - 12:52 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Duisburg. Eine 30 Jahre alte Haushaltshelferin steht im Verdacht, einem pflegebedürftigen 87-Jährigen aus Dinslaken eine tödliche Dosis eines Schmerzmittels verabreicht zu haben. Die Frau wurde im März in Baden-Württemberg festgenommen und kam in Untersuchungshaft, wie die Staatsanwaltschaft Duisburg am Freitag mitteilte. Die Ermittler suchen zudem weitere Haushalte, in denen die Frau vor oder nach Dezember 2016 gearbeitet hat. Hinweise auf weitere Todesfälle gebe es bislang aber nicht, hieß es. Auch einen Zusammenhang mit dem Fall des in München unter Mordverdacht inhaftierten Hilfspflegers gibt es nach Angaben der Duisburger Ermittler nicht.

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Die gelernte Frisörin aus Polen war im Dezember 2016 sechs Tage in dem Haushalt des 87-Jährigen beschäftigt, als er stürzte und ins Krankenhaus kam. Dort starb er einen Tag später. Nachdem in der Wohnung des Mannes ein nicht ärztlich verordnetes Schmerzmittel gefunden wurde, ordnete die Staatsanwaltschaft eine chemisch-toxikologische Untersuchung an. Erst Ende Februar 2018 lag das Gutachten vor. Demnach war die Konzentration des Schmerzmittels im Blut des Mannes so hoch, dass sie als Todesursache angenommen werden kann.

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