NRW

Frau vor Zug gestoßen: Richter wollen Urteil sprechen

Prozesse

Dienstag, 28. Januar 2020 - 02:49 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Duisburg. Eine Frau wird völlig unvermittelt vor einen Zug gestoßen. Sie stirbt im Gleisbett. Am Dienstag wollen die Richter das Urteil sprechen.

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Archivbild

Im Prozess um den gewaltsamen Tod einer Frau am Bahnhof Voerde am Niederrhein wollen die Richter heute das Urteil sprechen. Vorher müssen allerdings vor dem Duisburger Schwurgericht noch die Plädoyers gehalten werden. Die 34-Jährige war im Juli 2019 völlig unvermittelt vor einen fahrenden Zug gestoßen worden. Sie starb noch im Gleisbett. Täter soll ein psychischer schwer kranker Mann gewesen sein. Zum Prozessauftakt hatte der 28-Jährige jegliche Absicht bestritten. Die Staatsanwaltschaft hatte die Tat als Mord aus Mordlust bewertet. Dem in Deutschland geborenen Serben droht die unbefristete Unterbringung in der geschlossenen Psychiatrie.


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