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NRW

Frontalzusammenstoß mit fünf Toten: Urteil erwartet

Kriminalität

Mittwoch, 12. Februar 2020 - 03:39 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Aachen. Im Prozess um einen schweren Frontalzusammenstoß in Stolberg bei Aachen mit fünf Toten soll heute das Urteil gegen einen 22-Jährigen gesprochen werden. Dem Angeklagten wird nach Angaben des Aachener Amtsgerichts unter anderem fahrlässige Tötung und verbotenes Autorennen vorgeworfen. Zum Schutz des jungen Mannes wurde die Öffentlichkeit aus dem Verfahren vor dem Jugendschöffengericht ausgeschlossen. Details aus der Anklage teilte das Gericht nicht mit.

Justitia mit Sonne und Taube. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Die Polizei war nach damaligen Angaben davon ausgegangen, dass der Angeklagte in der Unfallnacht im Dezember 2018 zu schnell auf der Landstraße zwischen Stolberg und Aachen unterwegs war. An einem Blitzer soll der damals 20-Jährige einen Schlenker auf die Gegenspur gemacht haben - offenbar, um den Kontakt der Radaranlage zu umfahren.

Dabei stieß er nach früheren Polizeiangaben frontal mit einem Auto zusammen, in dem eine 44-jährige Mutter mit ihren 16 und 17 Jahre alten Kindern saß. Die Drei starben. Auch zwei 21- und 22-Jährige, die in dem Auto des Angeklagten gesessen hatten, überlebten nicht. Sechs Angehörige der Opfer sind Nebenkläger in dem Verfahren. Nach Jugendstrafrecht drohen dem Mann laut Gerichtsangaben bis zu fünf Jahre Haft.

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