NRW

Fünfter Jahrestag des Germanwings-Absturzes

Luftverkehr

Dienstag, 24. März 2020 - 03:29 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Haltern/Le Vernet. Vor fünf Jahren zerschellte der Germanwings-Airbus mit der Flugnummer 4U9525 an einem Berg in den Alpen. Alle 150 Insassen starben. Gedenkfeiern wurden wegen der Corona-Krise abgesagt. In Südfrankreich soll trotzdem ein Kranz niedergelegt werden.

Auf dem Friedhof stehen auf einer Tafel die Namen der Opfer des Flugzeugabsturzes vor fünf Jahren. Foto: Christian Böhmer/dpa/Archivbild

Der Absturz einer Germanwings-Maschine in Südfrankreich mit zahlreichen Todesopfern jährt sich heute zum fünften Mal. Bei der Flugkatastrophe am 24. März 2015 starben alle Insassen: 144 Passagiere und sechs Crewmitglieder. Die französischen Ermittler sind überzeugt, dass der psychisch kranke Copilot die Maschine absichtlich zum Absturz brachte. Die Opfer stammen aus 17 Nationen, die meisten aus Deutschland und Spanien. Unter den Toten waren 16 Schüler und zwei Lehrerinnen aus Haltern, die von einem Schüleraustausch in Spanien kamen.

Gedenkfeiern, die in Südfrankreich in der Nähe der Absturzstelle sowie in Haltern geplant waren, wurden wegen der Corona-Krise abgesagt. Trotz der Ausgangssperre in Frankreich soll am Dienstag ein Kranz auf dem Friedhof der Gemeinde Le Vernet niedergelegt werden, die in der Nähe der Absturzstelle liegt. Dort gibt es ein Gemeinschaftsgrab, in dem die sterblichen Überreste bestattet wurden, die keinem der Opfer mehr zugeordnet werden konnten.

In Haltern werden zur Absturzzeit um 10.41 Uhr alle Kirchenglocken läuten. Am Abend um 19.00 Uhr ist die Bevölkerung aufgerufen, eine Kerze als „Licht des Gedenkens“ ins Fenster zu stellen. Damit soll der Opfer gedacht und ein Zeichen der Verbundenheit mit den Hinterbliebenen gesetzt werden.

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