Funkel gelassen: „Nicht hektisch oder übereifrig werden“

dpa Köln. Trainer-Routinier Friedhelm Funkel strahlt vor dem Abstiegsendspiel in der Fußball-Bundesliga mit dem 1. FC Köln demonstrativ Ruhe und Gelassenheit aus. „Die Anspannung und der Fokus steigen mit jedem Tag“, sagte der 67-Jährige am Donnerstag: „Aber alles mit Sinn und Verstand. Man kann nicht von Montag bis Samstag Druck aufbauen. Wir dürfen nicht hektisch oder übereifrig werden. Davon bin ich felsenfest überzeugt“, sagte Funkel mit Blick auf das Duell am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen Absteiger FC Schalke 04: „Das sind hochambitionierte Sportler. Die sind voll motiviert, an diesem Wettbewerb teilzunehmen.“

Funkel gelassen: „Nicht hektisch oder übereifrig werden“

Kölns Trainer Friedhelm Funkel gestikuliert an der Seitenlinie. Foto: Soeren Stache/dpa/Archivbild

Die Schalker, die in der Vorwoche Frankfurt mit 4:3 schlugen, werde man „alles andere als unterschätzen“, versicherte Funkel, einst Chef von Schalke-Trainer Dimitrios Grammozis in Uerdingen: „Wir wissen, dass Schalke jeden Gegner ärgern kann und einen guten Saisonabschluss will.“

Die Ergebnisse auf den anderen beiden Plätze will Funkel beachten, aber erst in der zweiten Halbzeit. „In der ersten Halbzeit interessieren sie mich erst einmal überhaupt nicht“, sagte der Trainer, der wohl auf die angeschlagenen Jonas Hector und Sebastian Andersson zurückgreifen kann: „Dass wir uns später informieren, ist selbstverständlich. Alles andere wäre fahrlässig.“ Köln steht als Tabellen-17. auf einem direkten Abstiegsplatz, Werder Bremen auf dem Relegationsrang hat einen Zähler mehr, Arminia Bielefeld als 15. zwei.

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