Funkel von Schaaf-Einstieg in Bremen nicht überrascht

dpa Köln. Trainer-Routinier Friedhelm Funkel (67) war von der Rückkehr von Kollege Thomas Schaaf (60) beim Abstiegsrivalen Werder Bremen nicht überrascht. „Es lag nahe, dass Thomas für das eine oder möglicherweise die drei Spiele übernimmt, wenn man sich von Florian Kohfeldt trennt“, sagte Funkel am Donnerstag: „Er kennt den Kader, er ist nach wie vor bei Bremen beschäftigt. Und das ist noch mal eine reizvolle Aufgabe für ihn.“ Schaaf habe „sicher auch ein paar Stunden überlegt. Aber mir war klar: Wenn er gefragt wird, stiehlt er sich nicht aus der Verantwortung.“

Funkel von Schaaf-Einstieg in Bremen nicht überrascht

Cheftrainer des 1. FC Köln: Friedhelm Funkel. Foto: Matthias Balk/dpa/Archivbild

Köln geht am Samstag (15.30 Uhr/Sky) als Vorletzter der Fußball-Bundesliga in das letzte Saisonspiel gegen Absteiger FC Schalke 04, die Bremer als Drittletzter in das gegen Borussia Mönchengladbach. Beide hoffen auch noch auf den rettenden 15. Platz, den derzeit Arminia Bielefeld (gegen VfB Stuttgart) belegt. Grundsätzlich hätten er und Schaaf ein „sehr, sehr gutes Verhältnis“, sagte Funkel: „Wir sind uns über Jahrzehnte immer wieder begegnet. Er ist ein sehr angenehmer, bescheidener, bodenständiger Mensch. Aber ich müsste lügen, wenn ich ihm viel Erfolg wünsche würde. Das wird er umgekehrt auch nicht machen.“

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