Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
NRW

Fußgänger stirbt bei mutmaßlichem Autorennen: Prozessauftakt

Prozesse

Montag, 15. Oktober 2018 - 11:11 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Mönchengladbach. Nach dem Tod eines Fußgängers durch ein mutmaßliches illegales Autorennen in Mönchengladbach stehen seit Montag zwei junge Männer vor Gericht. Die beiden 29- und 26-Jährigen sollen im Juni 2017 mit Tempo 100 durch Mönchengladbach gerast sein. Dabei erfasste der Wagen des 29-Jährigen einen Fußgänger, der starb.

Eine goldfarbene Justitia-Figur steht vor Aktenbergen. Foto: Britta Pedersen/Archiv

Zum Prozessauftakt bestritt der Mann allerdings, dass es überhaupt ein illegales Rennen gegeben habe. Über seinen Anwalt ließ er erklären, er habe lediglich einem anderen Fahrzeug ausweichen müssen. Dadurch sei es zu dem Unfall gekommen.

Angeklagt ist der 29-Jährige wegen fahrlässiger Tötung und vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs. Dem 26-Jährigen wirft die Staatsanwaltschaft vorsätzliche Gefährdung des Straßenverkehrs in Tateinheit mit Unfallflucht vor. Beiden Angeklagten drohen bei einer Verurteilung bis zu fünf Jahre Haft. Der neue Paragraf des Strafgesetzbuches, der für verbotene Autorennen mit tödlichem Ausgang bis zu zehn Jahre Freiheitsstrafe vorsieht, war erst nach dem Mönchengladbacher Unfall in Kraft getreten.

Ihr Kommentar zum Thema

Fußgänger stirbt bei mutmaßlichem Autorennen: Prozessauftakt

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha