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NRW

Gefährdete Krebse: Erfolge durch Aussetzungen verzeichnet

Naturschutz

Samstag, 24. August 2019 - 09:22 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Essen. Im Kampf um den Erhalt einheimischer Flusskrebse sieht sich das Edelkrebsprojekt NRW auf einem guten Weg. „Die meisten Aussetzaktionen sind erfolgreich“, sagte Projektleiter Harald Groß der dpa. So seien etwa vor zwei Jahren in der Fürwiggetalsperre im Sauerland 2000 junge Edelkrebse ausgesetzt worden. Bei einer Kontrolle ein Jahr später seien noch viele Krebse nachgewiesen worden. „Wenn wir solche Aktionen noch mehrere Jahre machen, dann haben wir die Bestandssituation beim Edelkrebs wieder verbessert“, sagte der Biologe. Derzeit gebe es noch mehr als 70 Vorkommen in Nordrhein-Westfalen. „Ziel ist es, den Edelkrebs-Bestand zu halten.“

Einen Edelkrebs (Astacus astacus), auch Europäischer Flusskrebs genannt, hält eine Schülerin auf ihrer Hand. Foto: Patrick Pleul/Archivbild

Anders sehe es beim Steinkrebs aus. „„Dramatisch“ ist untertrieben“, bewertete Groß die Situation bei dieser Flusskrebsart. In NRW gebe es nur noch ein einziges festes Steinkrebs-Vorkommen.

Den einheimischen Arten machen seit vielen Jahren vor allem amerikanische Flusskrebse zu schaffen. Sie übertragen die Krebspest, eine für die einheimischen Stein- und Edelkrebse tödliche Pilzinfektion.

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