NRW

Gefundene Knochen einem seit 2003 vermissten Mann zugeordnet

Kriminalität

Montag, 7. Juni 2021 - 14:56 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Hagen. Die in den Jahren 2016 und 2019 bei Bauarbeiten hinter dem Hagener Hauptbahnhof gefundenen Knochenteile sind einem seit 2003 vermissten Mann zugeordnet worden. Wissenschaftliche Untersuchungen wie etwa ein DNA-Abgleich hätten belegt, dass die Knochen von einem damals 47 Jahre alten Mann aus Menden stammen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mit. Rechtsmedizinische Untersuchungen ergaben zudem, dass der Langzeitvermisste einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen sei.

Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht an einem Einsatzort. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Bei der aufwendigen Suche auf dem Gelände hinter dem Bahnhof seien zudem weitere Gegenstände sichergestellt worden, die dem Opfer gehörten. Die Ermittlungen der Mordkommission „Hang“ wegen eines Tötungsdelikts dauern an.

© dpa-infocom, dpa:210607-99-895840/3

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