NRW

Geld bei Greensill: Herzzentrum kriegt vier Millionen zurück

Banken

Donnerstag, 22. April 2021 - 12:14 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Düsseldorf. Auch das Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen hatte Geld bei der insolventen Bremer Greensill-Bank angelegt. Die vier Millionen Euro seien samt Zinsen inzwischen vom Einlagensicherungsfonds erstattet worden, teilte Finanzminister Lutz Lienenkämper (CDU) in seiner am Donnerstag veröffentlichten Antwort auf eine kleine Anfrage von zwei AfD-Landtagsabgeordneten mit. Das Land NRW ist mit 50 Prozent an der Betriebsgesellschaft der Klinik beteiligt.

Ein Schild mit dem Firmennamen "Greensill Bank" hängt am Eingang der Bremer Privatbank. Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild

Von der Greensill-Insolvenz sind in NRW vier Kommunen betroffen: Monheim, Köln mit den städtischen Bühnen, Emmerich und Marsberg. Den höchsten Betrag hatte Monheim mit 38 Millionen Euro bei der Greensill-Bank angelegt, die etwas bessere Zinssätze anbot als Wettbewerber. Gelder von Kommunen sind nach Angaben des NRW-Kommunalministeriums nicht von der Einlagensicherung gedeckt.

Die Geldanlagen der Kommunen haben nach Angaben von Lienenkämper auch die Justiz auf den Plan gerufen. Die Staatsanwaltschaft Arnsberg prüfe bei der Geldanlage der Stadt Marsberg das Vorliegen eines Anfangsverdachts. Auch bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf werde wegen zweier Strafanzeigen dort geprüft, ob ein Anfangsverdacht bestehe.

© dpa-infocom, dpa:210422-99-307751/2

Ihr Kommentar zum Thema

Geld bei Greensill: Herzzentrum kriegt vier Millionen zurück

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha