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NRW

Gemeinsam gegen Clans: „Sicherheitskonferenz Ruhr“ gestartet

Kriminalität

Montag, 22. Juni 2020 - 14:21 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Essen. Mit einem offiziellen Akt im Essener Rathaus haben NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) sowie Vertreter von Kommunen, Zoll und Bundespolizei den Startschuss für das neue Anti-Clan-Zentrum „Sicherheitskonferenz Ruhr“ gegeben. Seine Arbeit hat das neue Zentrum unbemerkt von der Öffentlichkeit bereits im April aufgenommen.

„In diesem deutschlandweit einmaligen Projekt werden die Schreibtische zusammengeschoben, um kriminellen Clans in der Metropolregion Ruhr das Wasser abzugraben und neue Ansätze zu finden“, sagte Reul am Montag. „Diese Kooperation vernetzt Behörden, sammelt Informationen und setzt Schwerpunkte. Sie erhöht den Druck, weist aber auch Wege aus dem Milieu.“ So gehört zu der Sicherheitskonferenz auch ein Aussteigerprogramm für Clan-Angehörige, bei dem laut Reul bislang 14 Jugendliche dabei sind.

Bei der Unterschrift des Kooperationsvertrags waren am Montag neben dem Innenminister auch Essens OB Thomas Kufen (CDU), Duisburgs OB Sören Link (SPD), der Dortmunder Ordnungsdezernent Norbert Dahmen, die Präsidentin der Generalzolldirektion, Colette Hercher, und NRW-Bundespolizeipräsident Andreas Jung dabei. Sitz der „Sicherheitskonferenz“ (SiKo) ist einem Bürokomplex in Essen. „Die Stadt Essen arbeitet bereits jetzt eng und erfolgreich mit Polizei, Zoll und Steuerfahndung zusammen. Unser gemeinsamer Einsatz gegen Clan-Kriminalität – verknüpft mit der Strategie der Nadelstiche – hat sich bewährt“, sagte Kufen.

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