NRW

Gericht verkündet Entscheidung im Streit um totes TV-Huhn

Prozesse

Freitag, 17. Januar 2020 - 02:28 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Kleve. Für das totgebissene TV-Huhn „Sieglinde“ gibt es möglicherweise mehr Schadenersatz. Bisher sind gut 300 Euro im Gespräch, die Besitzerin will sogar 4000 Euro sehen. Schließlich sei das Tier ein Fernsehstar, hatte sie argumentiert.

Das Huhn Sieglinde bei Dreharbeiten zu einem Film. Foto: -/Aurelia's Filmtiere/dpa/Archivbild

Im Rechtsstreit um das von einem Hund totgebissene Filmhuhn „Sieglinde“ will das Landgericht Kleve heute eine Entscheidung verkünden. Möglicherweise erhöht das Gericht dabei den Schadenersatz von gut 300 Euro, den die Besitzerin in der ersten Instanz zugesprochen bekommen hatte. Schließlich sei ihr Huhn für Film und Fernsehen geschult gewesen und habe in einer ARD-Produktion vor der Kamera gestanden, hatte die Besitzerin argumentiert. Die Frau fordert 4000 Euro - bei dieser Summe hatte das Gericht bei der mündlichen Verhandlung Ende 2019 allerdings Skepsis angedeutet.


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